Armut und Elend in Wien: ist die "Soziale Wohnungsvergabe" wirklich ein Teil des Problems? Bitte helft Angelika M.!
Worum geht es hier?
HIER GEHT ES DARUM, einer hochschwangeren, unverschuldet in Not geratenen Frau zu helfen, die dieser Tage in Wien delogiert wird und trotzdem von der Gemeinde Wien keine kleine "Notfallswohnung" bekommt, weil sie von der sog. "Wohnungskommission" gnadenlos abgelehnt wurde. Für Sozialhelfer, Jugendamt oder Caritas völlig unverständlich - "Schreckenskabinett" Graumanngasse?
Delogierung droht: Die arme Frau kann dzt. sowieso ihr Hab und Gut weder einpacken noch schleppen, weil sie sich wegen der Gefahr einer Frühgeburt schonen muss. Die Frau ist anständig, arbeitsam und übrigens, nur so nebenbei, nicht alk- oder drogenabhängig. Sie konnte sich nur, da sie sonst nichts gelernt hat, bis 25. Mai 2007 als Kellnerin durchschlagen und war nur geringfügig beschäftigt. Sie hat keine Mietzinsbeihilfe kassiert, weil sie etwas zu "patschert" war, am Sozialamt danach zu fragen. Und sie steht mit ihrer kleinen Tochter, die im Dezember erwartet wird, allein und auf der Straße da. Ihre Familie lebt in Bayern, auch das sind kleine Leute, die ihr kaum helfen können. In Wien hat sie dzt. keine Verwandten mehr. Bitte helft Angelika M.!
Von der „Wohnungskommission“ abgelehnt: wie lange wird schwangere, unverschuldet in Not geratene Frau in der Obdachlosigkeit durchhalten?
UPDATE 11-11-07: Auch doktormauthner steigt jetzt in das Thema ein, lese ich gerade bei forfriends...
Mag Elf hilft und berät ...
Im Fall der völlig verzweifelten hochschwangeren und alleinstehenden Frau Angelika M. (Name von der Redaktion geändert) gibt es nach der Ablehnung durch die gefürchtete "Wohnungskommission" auch immer wieder Positives zu berichten: Mit viel Kompetenz und Einfühlungsvermögen wurde Angelika M. bei einer Vorsprache in der Mag Elf (MA 11) beraten: "Wir könnten Ihnen sogar ein Schreiben ausstellen, dass wir eine Wohnungsvergabe befürworten würden" (MA 11 - Beraterin Arnethgasse).
Nun hoffen wir vor allem auf die Frau Landtagsabgeordnete Gabriele Mörk, die Leiterin der Wohnungskommission (seit 2003 Leiterin der Sozialen Wohnungsvergabe und Wohnungskommission bei der MA 50). Bitte helfen Sie Angelika M.! Ihre Zielgruppe, Frau Abgeordnete Mörk:
Personen, die unverschuldet und unvorhersehbar ihre bisherige Wohnung verlieren
und von denen die eigenständige Lösung ihres Wohnungsproblems nicht erwartet
werden kann.

Bild: das "Jugendamt" (Amt für Jugend und Familie) in der Arnethgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk. Kompetent, geduldig und fast liebevoll bemühen sich die dortigen Menschen um Schwangere und Frauen mit Kleinkindern. Auch Angelika M., die dieser Tage aus einer billigen Einzimmer - Wohnung delogiert wird, kann wieder Hoffnung schöpfen. Auch bei einer Vorsprache bei "Wohnservice Wien GmbH" in der Rathausstrasse 2 viel Geduld und Rat, aber gegen die "Wohnungskommission" sind auch die dortigen Mitarbeiter, so hört man, recht chancenlos.
Hier sollen keineswegs unqualifizierte Angriffe gegen die "Wohnungskommission" oder "Wiener Wohnen" stattfinden und schon gar nicht gegen die Menschen, die dort engagiert und mühsam genug ihre Arbeit machen. Hier geht es darum, zu helfen, aber auch eine grundsätzliche Diskussion zu diesem Thema in Gang zu bringen.
So unverständlich die Ablehnung der Wohnungskommission selbst MitarbeiterInnen bei "Wohnservice Wien GmbH" in der Rathausstraße 2 erschien - dort ist Angelika extra mühsam hinmarschiert, weil sie den Tipp bekam, dass es angeblich dort "Notfallswohnungen" geben könne -, so verständlich erscheint die "Ablehnung" Rathaus - Insidern, die uns vertrauliche Backgroundinfos liefern. Denn allzusehr wurde das System offenbar bereits von "Sozialschmarotzern", Mietnomaden und Sozialhilfe - Abkassierprofis missbraucht: "Es ist sehr schwer geworden, die Spreu vom Weizen zu trennen", so eine Referentin der "Graumanngasse" im Vieraugengespräch mit dem hartensteynreport ("Bitte nennen Sie nicht meinen Namen, sonst bekomme ich Schwierigkeiten").

"Ablehnungsbescheid" der Wohnungskommission Graumanngasse für Angelika M.: die bisher unbescholtene Ex - Kellnerin, die sich selbst am Computer sehr viel beigebracht hat, die aber als Schwangere keine Arbeit findet, fällt als klassischer "Nicht - Sozialamtsprofi" offenbar durch den Rost des Systems. Selbst eine Intervention des sympathischen SP - Bezirksvorsteherstellvertreters Ferdinand Glatzl war nicht von Erfolg gekrönt: die - nicht zuletzt - durch Profi - Sozialschmarotzer völlig überlastete "Wohnungskommission Graumanngasse" musste hart bleiben.
Verzweifelt und oft am Ende ihrer Kräfte ("so viel geweint habe ich früher nie, ich bin ja auch noch nie schwanger gewesen und in der Schwangerschaft delogiert worden") setzt Angelika alles daran, ihr zu kleines und etwas zu leichtes Mädchen (1440 Gramm) gesund zur Welt zu bringen: "Ich freue mich so sehr auf mein erstes Kind, schließlich bin ich schon 36!" (Angelika M.).
Die Frau kommt aus kleinen, aber geregelten Verhältnissen. Und - wer kann heute noch so wunderbar stricken? Für ihre kleine Tochter, die Ende Dezember erwartet wird, hat Angelika M. bereits ganz billig ihre eigenen "Designerklamotten" hergestellt. Zuletzt bei Kerzenlicht, da Wien Energie einige Zeit Gas und Strom abdrehen musste ...

Gerade bisherige "Nicht - Sozialfälle" wie unser berühmtes Beispiel Angelika M. (Name von der Redaktion geändert) kennen sich viel zu wenig aus und fallen viel eher "durch den Rost" als die von offenbar ausländerfeindlichen Mitbürgern immer wieder aufs Tapet gebrachten viel zitierten "Profizigeuner", die den Mercedes ums Eck parken, während die arme, kinderreiche Mutter drei Etagen höher in der "Graumanngasse" rasch und problemlos ihre billige Sozialwohnung bekommt.
Das Problem in diesem Fall: drei Monate lang konnte die betreffende werdende Mutter keine neue kleine Wohnung suchen, weil ihr von diversen Behörden und Hilfsorganisationen - die es zweifellos gut gemeint haben - mitgeteilt wurde, "dass das mit der Sozialen Wohnungsvergabe" schon klappen werde. Irrtum: ein abschlägiger Bescheid, neuerliche Vorsprache in der "Graumanngasse", dann wieder ein abschlägiger Bescheid (siehe Faksimile im hartensteynreport). Die Frau, die dieser Tage delogiert wird, ist völlig verzweifelt, der Strom längst abgedreht, es besteht die Gefahr einer Früh- oder Fehlgeburt: "Wenn mir die Wohnungskommission gleich gesagt hätte, dass sie mich auf die Straße setzen, wäre es besser gewesen, denn dann hätte ich mehr Zeit gehabt, auf dem freien Markt wenigstens ein Elendsquartier zu suchen."
Eines bleibt: Die freundliche Aufnahme in der "Mag Elf" in der Arnethgasse (Bild) war für Angelika M. auch psychisch wichtig: "Ich habe wieder neue Hoffnung geschöpft".
HIER GEHT ES DARUM, einer hochschwangeren, unverschuldet in Not geratenen Frau zu helfen, die dieser Tage in Wien delogiert wird und trotzdem von der Gemeinde Wien keine kleine "Notfallswohnung" bekommt, weil sie von der sog. "Wohnungskommission" gnadenlos abgelehnt wurde. Für Sozialhelfer, Jugendamt oder Caritas völlig unverständlich - "Schreckenskabinett" Graumanngasse?
Delogierung droht: Die arme Frau kann dzt. sowieso ihr Hab und Gut weder einpacken noch schleppen, weil sie sich wegen der Gefahr einer Frühgeburt schonen muss. Die Frau ist anständig, arbeitsam und übrigens, nur so nebenbei, nicht alk- oder drogenabhängig. Sie konnte sich nur, da sie sonst nichts gelernt hat, bis 25. Mai 2007 als Kellnerin durchschlagen und war nur geringfügig beschäftigt. Sie hat keine Mietzinsbeihilfe kassiert, weil sie etwas zu "patschert" war, am Sozialamt danach zu fragen. Und sie steht mit ihrer kleinen Tochter, die im Dezember erwartet wird, allein und auf der Straße da. Ihre Familie lebt in Bayern, auch das sind kleine Leute, die ihr kaum helfen können. In Wien hat sie dzt. keine Verwandten mehr. Bitte helft Angelika M.!
Von der „Wohnungskommission“ abgelehnt: wie lange wird schwangere, unverschuldet in Not geratene Frau in der Obdachlosigkeit durchhalten?
UPDATE 11-11-07: Auch doktormauthner steigt jetzt in das Thema ein, lese ich gerade bei forfriends...
Mag Elf hilft und berät ...
Im Fall der völlig verzweifelten hochschwangeren und alleinstehenden Frau Angelika M. (Name von der Redaktion geändert) gibt es nach der Ablehnung durch die gefürchtete "Wohnungskommission" auch immer wieder Positives zu berichten: Mit viel Kompetenz und Einfühlungsvermögen wurde Angelika M. bei einer Vorsprache in der Mag Elf (MA 11) beraten: "Wir könnten Ihnen sogar ein Schreiben ausstellen, dass wir eine Wohnungsvergabe befürworten würden" (MA 11 - Beraterin Arnethgasse).
Nun hoffen wir vor allem auf die Frau Landtagsabgeordnete Gabriele Mörk, die Leiterin der Wohnungskommission (seit 2003 Leiterin der Sozialen Wohnungsvergabe und Wohnungskommission bei der MA 50). Bitte helfen Sie Angelika M.! Ihre Zielgruppe, Frau Abgeordnete Mörk:
Personen, die unverschuldet und unvorhersehbar ihre bisherige Wohnung verlieren
und von denen die eigenständige Lösung ihres Wohnungsproblems nicht erwartet
werden kann.

Bild: das "Jugendamt" (Amt für Jugend und Familie) in der Arnethgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk. Kompetent, geduldig und fast liebevoll bemühen sich die dortigen Menschen um Schwangere und Frauen mit Kleinkindern. Auch Angelika M., die dieser Tage aus einer billigen Einzimmer - Wohnung delogiert wird, kann wieder Hoffnung schöpfen. Auch bei einer Vorsprache bei "Wohnservice Wien GmbH" in der Rathausstrasse 2 viel Geduld und Rat, aber gegen die "Wohnungskommission" sind auch die dortigen Mitarbeiter, so hört man, recht chancenlos.
Hier sollen keineswegs unqualifizierte Angriffe gegen die "Wohnungskommission" oder "Wiener Wohnen" stattfinden und schon gar nicht gegen die Menschen, die dort engagiert und mühsam genug ihre Arbeit machen. Hier geht es darum, zu helfen, aber auch eine grundsätzliche Diskussion zu diesem Thema in Gang zu bringen.
So unverständlich die Ablehnung der Wohnungskommission selbst MitarbeiterInnen bei "Wohnservice Wien GmbH" in der Rathausstraße 2 erschien - dort ist Angelika extra mühsam hinmarschiert, weil sie den Tipp bekam, dass es angeblich dort "Notfallswohnungen" geben könne -, so verständlich erscheint die "Ablehnung" Rathaus - Insidern, die uns vertrauliche Backgroundinfos liefern. Denn allzusehr wurde das System offenbar bereits von "Sozialschmarotzern", Mietnomaden und Sozialhilfe - Abkassierprofis missbraucht: "Es ist sehr schwer geworden, die Spreu vom Weizen zu trennen", so eine Referentin der "Graumanngasse" im Vieraugengespräch mit dem hartensteynreport ("Bitte nennen Sie nicht meinen Namen, sonst bekomme ich Schwierigkeiten").

"Ablehnungsbescheid" der Wohnungskommission Graumanngasse für Angelika M.: die bisher unbescholtene Ex - Kellnerin, die sich selbst am Computer sehr viel beigebracht hat, die aber als Schwangere keine Arbeit findet, fällt als klassischer "Nicht - Sozialamtsprofi" offenbar durch den Rost des Systems. Selbst eine Intervention des sympathischen SP - Bezirksvorsteherstellvertreters Ferdinand Glatzl war nicht von Erfolg gekrönt: die - nicht zuletzt - durch Profi - Sozialschmarotzer völlig überlastete "Wohnungskommission Graumanngasse" musste hart bleiben.
Verzweifelt und oft am Ende ihrer Kräfte ("so viel geweint habe ich früher nie, ich bin ja auch noch nie schwanger gewesen und in der Schwangerschaft delogiert worden") setzt Angelika alles daran, ihr zu kleines und etwas zu leichtes Mädchen (1440 Gramm) gesund zur Welt zu bringen: "Ich freue mich so sehr auf mein erstes Kind, schließlich bin ich schon 36!" (Angelika M.).
Die Frau kommt aus kleinen, aber geregelten Verhältnissen. Und - wer kann heute noch so wunderbar stricken? Für ihre kleine Tochter, die Ende Dezember erwartet wird, hat Angelika M. bereits ganz billig ihre eigenen "Designerklamotten" hergestellt. Zuletzt bei Kerzenlicht, da Wien Energie einige Zeit Gas und Strom abdrehen musste ...

Gerade bisherige "Nicht - Sozialfälle" wie unser berühmtes Beispiel Angelika M. (Name von der Redaktion geändert) kennen sich viel zu wenig aus und fallen viel eher "durch den Rost" als die von offenbar ausländerfeindlichen Mitbürgern immer wieder aufs Tapet gebrachten viel zitierten "Profizigeuner", die den Mercedes ums Eck parken, während die arme, kinderreiche Mutter drei Etagen höher in der "Graumanngasse" rasch und problemlos ihre billige Sozialwohnung bekommt.
Das Problem in diesem Fall: drei Monate lang konnte die betreffende werdende Mutter keine neue kleine Wohnung suchen, weil ihr von diversen Behörden und Hilfsorganisationen - die es zweifellos gut gemeint haben - mitgeteilt wurde, "dass das mit der Sozialen Wohnungsvergabe" schon klappen werde. Irrtum: ein abschlägiger Bescheid, neuerliche Vorsprache in der "Graumanngasse", dann wieder ein abschlägiger Bescheid (siehe Faksimile im hartensteynreport). Die Frau, die dieser Tage delogiert wird, ist völlig verzweifelt, der Strom längst abgedreht, es besteht die Gefahr einer Früh- oder Fehlgeburt: "Wenn mir die Wohnungskommission gleich gesagt hätte, dass sie mich auf die Straße setzen, wäre es besser gewesen, denn dann hätte ich mehr Zeit gehabt, auf dem freien Markt wenigstens ein Elendsquartier zu suchen."
Eines bleibt: Die freundliche Aufnahme in der "Mag Elf" in der Arnethgasse (Bild) war für Angelika M. auch psychisch wichtig: "Ich habe wieder neue Hoffnung geschöpft".
hartensteynreport - 8. Nov, 14:06
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