Karrierekiller Google
Im Netz stehen mehr Informationen über Sie, als Sie ahnen. Informationen, die im schlimmsten Fall Ihre Karriere ruinieren können. Denn immer mehr Personaler werten diese Informationen und Daten systematisch aus. Haben Sie schon mal von Googlability gehört? Dann passen Sie mal auf... weiter zum Artikel in der Wirtschaftswoche
Jochen Mai schreibt in seinem Weblog:
"Haben Sie schon mal von Googlability gehört? Nicht? Sollten Sie aber! Das Internet wächst und wächst, es kennt Antworten zu Karrierefragen, Kommentare zum Klimawandel oder Rezepte für Boeuff Stroganoff. Und immer öfter weiß es auch Wissenswertes über die Fragensteller selbst. Immer mehr Nutzer füttern das neue, personalisierte Internet, kurz Web 2.0, mit immer persönlicheren Daten – und das lockt immer mehr Neugierige an. Selbstdarstellung und Exhibitionismus sind zur Freizeitbeschäftigung für Millionen geworden. Ein paar Klicks reichen aus, um ein eigenes Webjournal zu betreiben, private Bilder hochzuladen oder in Blogs und Fachforen munter mitzuplappern.
Was da entsteht, ist ein gigantisches globales Zentralarchiv, ein Online-Gedächtnis, das alles sieht und weiß und fast nichts mehr vergisst. Und das ist das Problem. Das Netz macht Lebensläufe transparenter als es vielen recht ist. Mal eben ein paar Ausrutscher retuschieren und die eigene Laufbahn schönen – das ist kaum noch möglich. Wahr ist, was digital geschrieben steht. Und das hat Folgen.

Immer mehr Personaler werten dieses Wissen systematisch aus, durchforsten die Online-Vita eines Kandidaten" ... zum Beitrag
Also: Heiraten, am besten offshore, und los gehts mit neuer Identität (oder siehe Graumarktreport "Zweitpass gefällig?") ...
Nachtrag - das schreibe man sich auch hinter die Ohren:
" ... Und die zahlreichen Anbieter wie StudiVZ und Co. tun mE viel zu wenig, um auf die Konsequenzen hinzuweisen, was man wo ausfüllt und wer das wie einsehen kann. Hier sollte jeder Social Networking Anbieter neben detailierten Sicherheitsoptionen kristallklar anzeigen, wozu welches Datenfeld verwendet werden kann. Damit meine ich nicht Datamining des Anbieters selbst - was mE völlig ok ist, solange Daten anonymisiert ausgewertet werden -, um punktgenaue Werbung abzuliefern, sondern welche Information für wen wichtig ist. Das muss schon bei der Dateneingabe dem User gegenüber klar hervorgehoben werden, solange gerade Kizz und leider auch viele Studis zu grün hinter den Ohren sind, um das “Game” zu verstehen ..." via Basic Thinking
Jochen Mai schreibt in seinem Weblog:
"Haben Sie schon mal von Googlability gehört? Nicht? Sollten Sie aber! Das Internet wächst und wächst, es kennt Antworten zu Karrierefragen, Kommentare zum Klimawandel oder Rezepte für Boeuff Stroganoff. Und immer öfter weiß es auch Wissenswertes über die Fragensteller selbst. Immer mehr Nutzer füttern das neue, personalisierte Internet, kurz Web 2.0, mit immer persönlicheren Daten – und das lockt immer mehr Neugierige an. Selbstdarstellung und Exhibitionismus sind zur Freizeitbeschäftigung für Millionen geworden. Ein paar Klicks reichen aus, um ein eigenes Webjournal zu betreiben, private Bilder hochzuladen oder in Blogs und Fachforen munter mitzuplappern.
Was da entsteht, ist ein gigantisches globales Zentralarchiv, ein Online-Gedächtnis, das alles sieht und weiß und fast nichts mehr vergisst. Und das ist das Problem. Das Netz macht Lebensläufe transparenter als es vielen recht ist. Mal eben ein paar Ausrutscher retuschieren und die eigene Laufbahn schönen – das ist kaum noch möglich. Wahr ist, was digital geschrieben steht. Und das hat Folgen.

Immer mehr Personaler werten dieses Wissen systematisch aus, durchforsten die Online-Vita eines Kandidaten" ... zum Beitrag
Also: Heiraten, am besten offshore, und los gehts mit neuer Identität (oder siehe Graumarktreport "Zweitpass gefällig?") ...
Nachtrag - das schreibe man sich auch hinter die Ohren:
" ... Und die zahlreichen Anbieter wie StudiVZ und Co. tun mE viel zu wenig, um auf die Konsequenzen hinzuweisen, was man wo ausfüllt und wer das wie einsehen kann. Hier sollte jeder Social Networking Anbieter neben detailierten Sicherheitsoptionen kristallklar anzeigen, wozu welches Datenfeld verwendet werden kann. Damit meine ich nicht Datamining des Anbieters selbst - was mE völlig ok ist, solange Daten anonymisiert ausgewertet werden -, um punktgenaue Werbung abzuliefern, sondern welche Information für wen wichtig ist. Das muss schon bei der Dateneingabe dem User gegenüber klar hervorgehoben werden, solange gerade Kizz und leider auch viele Studis zu grün hinter den Ohren sind, um das “Game” zu verstehen ..." via Basic Thinking
hartensteynreport - 21. Nov, 15:16
- 0 Trackbacks

Trackback URL:
http://hartensteynreport.twoday.net/stories/2965477/modTrackback