Montag, 5. November 2007

"Die Zweite Sparkasse" - was ist das eigentlich?

Die „Zweite Wiener Vereins-Sparcasse" (kurz: Die Zweite Sparkasse) wurde auf Initiative und mit Mitteln der „DIE ERSTE Österreichische Spar-Casse Privatstiftung" gegründet. Sie hilft Menschen, die aufgrund einer schwierigen wirtschaftlichen Situation keinen Zugang zu einem Bankkonto haben, ihre Lebenssituation - zumindest was Bankdienstleistungen betrifft - zu stabilisieren.

Die Zweite Sparkasse kooperiert in Wien mit nunmehr sechs Beratungsorganisationen: Zusätzlich zu den "Gründungspartnern" Schuldnerberatung und Caritas vermitteln nun auch die "Magistratsabteilung 40", kommunale Anlaufstelle für Wiener in Not, der Verein "Dialog", der bei Suchtproblemen berät, "NEUSTART", die Initiative für straffällig gewordene Menschen und das "Wiener Hilfswerk" von ihnen betreute Klienten. Es handelt sich dabei um Menschen, die keinen Zugang zu einer Bankverbindung haben, aber fähig und willens sind, ihre - meist durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung ausgelösten - finanziellen Probleme zu bereinigen.

Der Filialbetrieb der Die Zweite Sparkasse in Wien läuft bereits sehr gut.
Am 14.9,.2007 wurde die zweite Filiale der Die Zweite Sparkasse in 6020 Innsbruck, Kirschentalgasse 10a, eröffnet.
Weitere Filialen sind vorerst in Salzburg (Eröffnung voraussichtlich im November 2007), Klagenfurt (ab Februar 2008) sowie Graz (ab Frühjahr 2008) geplant.
Eine Kontoeröffnung ist in den Bundesländern ausschließlich bei laufender Betreuung und Empfehlung durch die Schuldnerberatung oder Caritas möglich.

Neue MA 40 hilft in der Wiener Krisensituation

Die neu gegründete Magistratsabteilung 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht) der Stadt Wien ist mit ihrem Leistungsangebot in Town Town am Thomas Klestil-Platz 8 im dritten Wiener Gemeindebezirk (U3-Station Erdberg, Ausgang Nottendorferstraße) erreichbar. Wichtige Angebote der Abteilung sind das Referat Mietbeihilfe für PensionistInnen in Town Town, die telefonische Serviceline 01/ 4000-8040, die Servicestelle sowie die Sozialzentren in den Wiener Bezirken. Im Sozialbereich ist die MA 40 auf soziale Leistungen, finanzielle Leistungen und individuellle Beratung und Hilfe in den Sozialzentren und der Servicestelle spezialisiert. Dabei setzt die MA 40 auf ein aktives Unterstützungsmanagement: "Wir wollen unsere KlientInnen wieder aus der Sozialhilfe herausführen und ihnen soziale Integration und wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglichen", betont MA 40- Abteilungsleiterin Renate Pommerening-Schober.

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